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Christoph Bautz

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Aktuell: Pressemitteilung zur Aktion

Über 7.500 Unterschriften für die Rückkehr von Gazale Salame an den Innenminister übergeben

Uwe Schünemann bleibt hart: kein Ende des Abschiebungsdramas Gazale Salame

Winsen/5. Juli 2008: Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) hat sich heute im Abschiebungsfall Gazale Salame hart gegenüber Vertreter/innen von Pro Asyl, des Niedersächsischem Flüchtlingsrats und des Online-Netzwerks Campact gezeigt. Die Organisationen hatten dem Politiker anlässlich des "Tages der Niedersachsen" die Namen von über 7.500 Unterzeichner/innen eines Aufrufs überreicht, in dem die Rückkehr der abgeschobenen Gazale Salame gefordert wird.

"Dass Innenminister Schünemann diesem Abschiebungsdrama kein Ende bereitet, zeugt von einer zutiefst unmenschlichen Politik", so Stefanie Hundsdorfer von Campact. Die niedersächsische Regierung hatte die junge Mutter vor drei Jahren schwanger und mit ihrem jüngsten Kind in die Türkei abgeschoben. Zurück im Landkreis Hildesheim bleiben bis heute ihr Ehemann und ihre zwei anderen Kinder. "Gazale Salames Zuhause ist Niedersachsen", fährt Hundsdorfer fort. "Hier hat sie 17 Jahre lang gelebt, hier ist ihre Familie. In der Türkei, die sie nur von der Durchreise kannte, ist sie akut selbstmordgefährdet. Jeder weitere Tag der Trennung ist für die Familie leidensvoll."

"Gazale Salame steht für das Schicksal vieler Menschen, denen die niedersächsische Landesregierung ein Zuhause in Niedersachsen verweigert", erläutert Kai Weber vom Flüchtlingsrat Niedersachsen. "Einmal mehr entpuppt sich die Integrationsrhetorik dieser Regierung als pure Heuchelei." Auf dem Tag der Niedersachsen präsentiere sich Schünemann als Innenminister aller Niedersachsen. Gleichzeitig sei er verantwortlich für eine zutiefst unmenschliche Flüchtlingspolitik.

Druckfähige Bilder zum Download

Mehr zur Kampagne für Gazale Salames Rückkehr.

Hintergrundinformationen zu dem Schicksal der Familie.


Ihre Ansprechpartner/innen:

  • Stefanie Hundsdorfer, Campact e.V.:

    hundsdorfer@campact.de, t 0 42 31 . 957 452

  • Kai Weber, Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V.:

    kw@nds-fluerat.org, t 0 51 21 . 15 605, m 0178 . 17 32 56 9

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